ILEK – Integriertes ländliches Entwicklungskonzept
Die Erarbeitung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) erfolgte auf Grundlage der niedersächsischen "Richtlinie über Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung" (ZILE-Richtlinie) und beinhaltet die Analyse der regionalen Stärken und Schwächen sowie die Entwicklung von Zielen, Strategien und Leitprojekten für die Region.
Integrierte ländliche Entwicklung ist ein gebietsbezogener, fachübergreifender, partnerschaftlicher und langfristiger Ansatz, um den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiter zu entwickeln. Die Erstellung des ILEK erfolgte gemeinsam mit den Menschen vor Ort, also Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung, Unternehmen, Verbänden und Vereinen.
Im Mittelpunkt des ILEK standen die langfristige und nachhaltige Weiterentwicklung, Verbesserung und Sicherung der ökonomischen, sozialen, ökologischen und kulturellen Lebensgrundlagen des ländlichen Raumes. Dafür ist eine integrierte Betrachtung der unterschiedlichen Funktions- und Strukturbereiche notwendig. Dies gilt insbesondere im Bereich Landwirtschaft, Wirtschaft und Gewerbe, demografische Entwicklung, Wohnen und Versorgung, Infrastruktur, Tourismus und Erholung, Umwelt und Landschaft sowie Kultur und Bildung.
Das ILEK bildet die Grundlage für investive Maßnahmen und deren Förderung, z. B. nach der niedersächsischen ZILE-Richtlinie für die Förderperiode 2007 bis 2013. Es soll dazu beitragen, dass bisher örtlich isolierte Einzelmaßnahmen besser aufeinander abgestimmt werden und die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit weiter intensiviert wird.
Im Jahr 2006 wurden im Landkreis Vechta zwei ILEK erstellt:
•
ILEK Bakum-Goldenstedt-Vechta-Visbek•
ILEK Vechta Mitte/SüdBeide ILEK waren mit einem einjährigen Regionalmanagement im Jahr 2007 verknüpft.