Dieses ILEK-Projekt verfolgt das Ziel, die Leistungen und Angebote der gewerblichen Agrar- und Ernährungswirtschaft stärker als bisher touristisch zu nutzen. Durch eine virtuelle Straße der Ernährung sollen Unternehmen miteinander verbunden werden, die bereit und in der Lage sind, Produkte und Produktion dem Endverbraucher zu präsentieren und zu verkaufen.
Ziel des Projekts ist die langfristige wirtschaftliche Sicherung der Landeslehrstätte durch eine sachgerechte Anpassung räumlicher und inhaltlicher Kapazitäten und Qualitäten.
Ende 2008 hat sich die Lenkungsgruppe des Regionalmanagements über ein internetgestütztes Informationssystem in Form von öffentlich zugänglichen Infoterminals für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste informiert.
Bereits im Rahmen der Erstellung des ILEK im Nordkreis Vechta wurde das Thema „Stärkung und Ausbau des Agrar- und Ernährungsclusters“ aufgegriffen und die Frage diskutiert, wie in der Agrar- und Ernährungswirtschaft Synergien erzeugt werden können, die den Wirtschaftspartnern wie auch der Region insgesamt Vorteile bringen.
Die außerordentlich hohe Kompetenz im Bereich der Pferdewirtschaft hat bereits im ILEK-Prozess dazu geführt, die „Pferde- und Reiterregion Vechta“ zu einem Leitthema zu machen. Seit Ende 2006 gibt es konkrete Gespräche unter Federführung des Landkreises Vechta und der Stadt Vechta, dieses Leitthema in konkrete Projekte und Maßnahmen umzusetzen.
Das Projekt ist auf arbeitslose Personen ausgerichtet, die in kleinen Schritten und mit professioneller Unterstützung den Weg (zurück) in den ersten Arbeitsmarkt finden sollen.
Der Landkreis Vechta verfügt bislang über zwei ausgeschilderte Reitwegenetze:
– eines in der Stadt Vechta (34 km Länge)
– eines in den Dammer Bergen (57 km Länge)
Anfang 2007 hat es ein erstes Treffen der Bildungsträger bei der Agentur für Arbeit in Vechta gegeben. Hier wurde der "Dynamische Bildungsserver - DyBis", der im Rahmen des Projektes "lernenfürsleben - Netzwerk zur Erschließung und Integration von Lern- und Lebenswelten im Oldenburger Land" entwickelt wurde, vorgestellt.
Die Stadt Damme beabsichtigt, den Olgahafen in Dümmerlohhausen an die zeitgemäßen touristischen Anforderungen anzupassen. Die Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur soll mit privaten Aktivitäten von ansässigen Unternehmen und Vereinen einhergehen. Dabei sind komplizierte rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.
Der ILEK-Projektvorschlag wurde bereits 2007 aufgegriffen und intensiv diskutiert. Zentrum der Fragestellung war die Notwendigkeit sowie die wirtschaftlichen und organisatorischen Voraussetzungen einer eigenen Business-Angels (BA)-Organisation im Landkreis Vechta.
| Besucher | 2339 |