Im November 2009 hat die Stadt Vechta stellvertretend für alle Städte und Gemeinden sowie für den Landkreis Vechta eine Machbarkeitsstudie zur Verbesserung des ÖPNV im Landkreis Vechta in Auftrag gegeben.
Die Kosten dieser Studie werden zu 42% über die ZILE-Richtlinie gefördert. Hintergrund der Beauftragung ist die allgemeine Erkenntnis in der Region, dass trotz mehrfacher Versuche in der Vergangenheit, den ÖPNV qualitativ zu verbessern, nach wie vor Defizite vorhanden sind. Auf der Grundlage von jüngsten Modellerfahrungen aus Hessen wird der Versuch unternommen, ganz gezielt den Verbesserungsbedarf zu ermitteln. Die bislang vorliegenden Ergebnisse beinhalten vielversprechende Ansätze, insbesondere im Zusammenhang mit der gut angenommenen Nordwest-Bahn.
Seit Ende 2009 liegen die vorläufigen Ergebnisse der Studie vor. Das Regionalmanagement hat für die Umsetzung der Vorschläge einen Kosten- und Finanzierungsplan aufgestellt. Dieser wird voraussichtlich im Frühsommer 2010 vorliegen.
Die im Sommer 2010 festiggestellte Studie diente als Vorlage für einen Wettbewerbsbeitrag bei der Deutschen EnergieaAgentur (DENA). Die DENA und das Bundesumweltministerium haben in Berlin zehn Kommunen und weitere Akteure aus ganz Deutschland für vorbildliche Mobilitätskonzepte ausgezeichnet. Der Landkreis Vechta hat für sein Konzept "MobilUmVechta" in der Kategorie "Kommunales Mobilitätsmanagement" deutschlandweit den zweiten Platz belegt.
Das Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro wurde u. a. dafür eingesetzt, die Umsetzung der Vorschläge im Landkreis Vechta organisatorisch vorzubereiten. Unter Federführung des Landkreises Vechta hat sich seit August 2010 eine Arbeitsgruppe mit dieser Aufgabe beschäftigt. Mit der Verwirklichung des Projekts ist ab 2012 zu rechnen.
| Besucher | 3496 |